Button-5TippsFAQs – Häufige Fragen rund um Gebrauchtsoftware

Was ist der Unterschied zwischen „Software“ und „Lizenz“?

Unter Software versteht man gemeinhin eine Einzelplatzlizenz, wie z.B. ein Office 2003 für einen PC. Diese gibt es bei fast allen Herstellern in verschiedenen Ausführungen, wie OEM (auch System Builder genannt) und Retail Versionen. Die Software besteht je nach Version aus einer CD, einem Lizenzvertrag (EULA), einem Echtheitszertifikat (COA) und einem Handbuch.

Dem gegenüber stehen die so genannten Firmenlizenzen, die in speziellen Lizenzverträgen verkauft werden. Diese Verträge enthalten oft unterschiedliche Computerprogramme, die durch ein Medienkit oder durch Download zur Verfügung gestellt werden.

Was heißt „gebrauchte“ Software Lizenz?

Darunter versteht man Software, die vom Vorbesitzer erworben, aber nicht mehr eingesetzt wird, z.B. aufgrund von Systemumstellungen, Konsolidierungen, Fusionen oder Insolvenzen.

Was kaufe ich bei einer gebrauchten Software Lizenz?

Der neue Eigentümer der Software erwirbt alle Nutzungsrechte vom Vorbesitzer, der seinerseits die Software von seinem Computer vollständig entfernt und alle Begleitmaterialien (Lizenzvertrag, Datenträger, eventuell zum Lieferumfang gehörende Handbücher etc.) an den neuen Eigentümer übergibt. U-S-C gewährleistet mit dem U-S-C Gütesiegel die Einhaltung dieser Bestimmungen.

Kann man auch aktuelle Software gebraucht kaufen?

U-S-C bietet alle Softwareprodukte und -versionen gebraucht an. Allerdings ist zu beachten, dass gebrauchte Software & Lizenzen nicht unbegrenzt verfügbar sind. Im Einzelnen beraten wir Sie gerne ausführlich.

Welche Software kann ich an U-S-C verkaufen bzw. bei U-S-C kaufen?

U-S-C kauft generell alle Software & Lizenzen auf. Schwerpunkt ist dabei Microsoft, jedoch nicht ausschließlich. Gängige Produkte sind z.b. Office 2003, Office 2007, Microsoft Office 2010 und Office 2013. Dies betrifft aber auch alte Lizenzen, wie Office 97, Windows NT, 98 oder DOS6.22.

Was bedeutet bei Software der Aufdruck „VERTRIEB NUR MIT EINEM NEUEN PC“?

Mit diesem Hinweis versuchen die Hersteller, dass keine OEM Ware (ohne PC) weiterverkauft wird. Microsoft hat hierzu ein Verfahren bis vor den Bundesgerichtshof geführt und verloren (siehe oben). Dadurch ist der Aufdruck „Vertrieb nur mit einem neuen PC“ beim Verkauf der Software nicht von Bedeutung und die gebrauchte Software kann legal gehandelt werden.

Ist Gebrauchtsoftware updateberechtigt?

Dem Käufer von gebrauchter Software werden alle Nutzungsrechte an diesem Produkt übertragen. Insbesondere kann er von einem späteren Updaterecht Gebrauch machen. Oft ist es erheblich günstiger, eine updateberechtigte alte Version als Gebrauchtsoftware zu kaufen und ein Update beim Hersteller zu erwerben, als eine neue Vollversion zu kaufen. Im Internet werden oft Basislizenzen verkauft, auf die bereits ein Update durchgeführt wurde. Dann ist natürlich das Nutzungsrecht dieser Basislizenz nicht mehr legal nutzbar!

Was ist, wenn die gebrauchte Software schon registriert wurde?

Die Nutzungsrechte sind unabhängig von der Registrierung. Derjenige, der die Software entsprechend vollständig und rechtmäßig erworben hat, ist nutzungsberechtigt. Im Einzelfall kann es Schwierigkeiten bei der Bestellung eines Updates geben. Wir beraten Sie dazu gerne.

Umgehen der Zustimmung des Herstellers

Es wurden verschiedene Wege entwickelt, um die Zustimmung des Herstellers zu umgehen. Diese bergen große Rechtsunsicherheiten in sich. U-S-C arbeitet mit den Herstellern zusammen. Damit haben wir die Rechtssicherheit auf unserer Seite.

Kann man gebrauchte Download Software verkaufen?

Das EuGH hat entschieden: ja

Nützt ein notarielles Testat?

Wir glauben nicht.
Hier die Details zu aktuellen Gerichtsurteilen, die gegen ein Testat sprechen.